Über mich

Wer steht hinter Popular Political Science?

Fotographiert von Jens Oellermann

Mein Name ist Isabella Hermann. In München habe ich Politikwissenschaft mit Schwerpunkt auf Internationale Beziehungen studiert. In meiner Magisterarbeit spezialisierte ich mich auf internationales Respekt- und Statusstreben. Dieses Thema verfolgte ich an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main weiter, wo ich über Disrespekt und Statusmissachtung in den Beziehungen zwischen Venezuela und den USA promovierte.

Durch die Promotion inklusive eines Forschungsaufenthaltes in Venezuelas Hauptstadt Caracas kam ich in das Feld der Entwicklungszusammenarbeit. Nach einem Forschungsprojekt am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik war ich zwei Jahre bei einer politischen Stiftung in Berlin als Referentin tätig – erst für Lateinamerika, später für Subsahara-Afrika. Aktuell befasse ich mich als Consultant in einer Politikberatung mit Themen rund um neue Technologien und Mobilität – was mich etwas näher zu meiner Leidenschaft bringt…

Und Science-Fiction?

Science-Fiction fand ich schon als Kind großartig, weil das Genre neue Gedankenspiele und Kritikformen ermöglicht. Seit etwa 20 Jahren erobert sich Science-Fiction zusammen mit anderen popkulturellen Phänomenen einen festen Platz in der Politikwissenschaft. Dies passiert auch vor dem Hintergrund, dass viele technologische “Erfindungen” früherer Science-Fiction-Filme nun Realität werden, wie digitale Vernetzung oder Künstliche Intelligenz. Nun gibt es Publikationen zu Star Trek, Seminare an Universitäten zu Star Wars und Panels auf Konferenzen zu Battlestar Galactica. So kam ich im Zuge meiner akademischen Ausbildung mit gleichgesinnten Forschern in Kontakt. Die große Faszination für Science-Fiction – sowohl im akademischen als auch im nicht-akademischen Bereich – sowie die Aussagekraft des Genres für Politik und Gesellschaft, veranlassten mich dazu, die Forschung und Arbeit mit dem Thema stärker zu verfolgen.

ARDalpha CampusTALKS ©Henrik Jordan