Tag Archives: Vortrag

Künstliche Intelligenz*innen

Am 10. Oktober 2019 gab ich einen Impuls zu KI und Ethik auf der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz*innen – Die Vorurteile der lernenden Maschine” des Futuriums zusammen mit dem Weizenbaum Institut. In verschiedenen Vorträgen und Performances ging es um Diskriminierung und Bias von KI-Systemen. Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt es eine Zusammenfassung der Veranstaltung.

DFG Future Research

Am 1. Oktober hielt ich eine Key Note auf dem Future Research Workshop der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) in Berlin über das Thema “Was uns Science-Fiction über internationale Politik verrät”.

Mit vielen Filmausschnitten zeigte ich zum Beispiel wie der Film “Valerian and the City of a Thousand Planets”, der recht poppig und modern daher kommt, eher rückwärtsgewandt als progressiv ist und überkommene Wertvorstellungen weiterträgt. Die zukünftige Kooperation mit vielen verschiedenen Alienrassen klappt nur, weil sich diese einem weißen Patriarchat unterordnen – rassistisches Gedankengut wird durch eine Hierarchie kultureller Unterschiede ersetzt.

… und es schloss sich eine kleine Twitter-Diskussion über die Definition von Science-Fiction und Fantasy an…

Science-Fiction und KI in Neu Delhi

Am 13. September 2019 war ich vom Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus in Neu Delhi, Indien, für den Science Talk mit Film Screening “Dystopian Futures of the Past: Artificial Intelligence and its Social Impact through Film and Literature” eingeladen. In meinem Vortrag mit dem Titel “Artificial Intelligence – Not Magic, But Technology!” sprach ich über verzerrte Darstellung von KI-basierter Technik in Science-Fiction Filmen. Mit von der Partie war Dr. Veena Hariharan, die sich die ewig gleiche Darstellung von “Fembots” in Filmen zum Thema machte.

Dr. Veena Hariharan, Dr. Isabella Hermann, Dr. Matthias Kiesselbach

Warum künstliche Intelligenz keine Science-Fiction ist

Auf der Konferenz “Ist die Zukunft demokratisch? – Demokratie, Sicherheit, Technologie” des Netzwerkes “Women in International Security” (WIIS) in der Bayerischen Landesvertretung am 15. November 2018 erklärte ich, warum künstliche Intelligenz keine Science-Fiction ist.

 

Auf der Konferenz feierten 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, internationalen Organisationen, Kultur und Medien das 15-jährige Jubiläum von WIIS.

Science-Fiction auf der EISA-PEC in Prag

Auf der EISA Pan-European Conference on International Relations  (#EISAPEC18) im September 2018 in Prag präsentierte ich zwei Papiere:

  • zum einen eine aktualisierte Version von“Killer Robots”: How Campaigners and Science-Fiction-Films show as a Dystopian Future in der Section “Technological Change and the Shape of an IR to Come” von Laura Horn und Nicholas Kiersy

 

 

  • zum anderen Leaving Earth Behind –
    Apocalypse and Escapism in Science-Fiction-Films
    in der Section “Anthropocene Politics: International Relations after the end of the World” von David Chandler und Delf Rothe

Digital Democracy bei der ECPR in Hamburg

Auf der ECPR General Conference 2018 (#ECPRconf2018) in Hamburg präsentierte ich zusammen mit Anja Mihr  das Papier(Digital) Democracy beyond institutional bordersscience fiction or virtual reality?” im Rahmen der von Thorsten Thiel organisierten Section “Digital Politics and Politics of the Digital”

Unsere Conclusion:

Democratic principles apply offline and online, in SF as well as in the real world. But the means, in particular by ICT and AI, change our perspective of how these principles are realized. Robots, avatars and other programmed ‘subjects’ are the results of human programmers (thus far!) and therefore even in SF not better or worse than humans. However, the challenge is the pace and the dimensions in which people will exercise good governance principles and fulfill human rights. The way we inform ourselves, provide data, analyse it and draw conclusions is often beyond our (human) understanding because technology accelerates the pace in which we take decision and conduct policy making.

However, “science-fiction” understood as a desired fictional development of new tech leading to a better future by strengthening government principles is a utopian wish. If we take a look on the actual science-fiction-genre, there is no digital democracy with good governance principles, yet, with very few examples as Astro Boy or even Arrival show. New tech in most cases leads to the abolition of the Western model of liberal democracy and thus leads into dystopia and thus extends our fears that in this new cyber world we lose control over what we hold most dear namely peace, justice, solidarity, freedom and equality. However, if we let go of the liberal democratic conception, the genre might indeed show us ways to overcome the precarious human condition with technology. Nonetheless, in the end those fundamental changes could pave the way for the biggest dystopias like in Matrix, Transcendence, Neuromancer or Die Tyrannei des Schmetterlings.

Digitalisierung in Asien und Deutschland

Im Juli nahm ich als Digitalexpertin an der Konferenz und am Programm “Digitalisation in Asia and Germany” der Konrad-Adenauer-Stiftung in Singapur teil.

Im Konferenz-Panel “Artificial Intelligence and Ethics” sprach ich zu “AI in Germany – Between High Tech and German Angst”.

Das Programm umfasste Besuche bei Think Tanks und Start-up Hubs, Vertretern des Smart Nation and Digital Government Office und dem Ministry of Transport, dem Senior Minister of State beim Ministry of Transport & Ministry of Communications and Information, sowie bei Facebook beim Head of Public Policy ASEAN.

Facebook Singapore

Im Parlament

Werte in Science-Fiction und Weltpolitik an der Uni Rostock

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen des Hauptseminars “Medien und Politik in Deutschland” an der Universität Rostock sprach ich darüber wie Science-Fiction-Filme und aktuelle Weltpolitik hinsichtlich ihrer Werteverständnisse interagieren.

So luden die Vereinten Nationen beispielsweise im Jahr 2009 die Protagonisten der Serie “Battlestar Galactica” ein, um über aktuelle weltpolitische Probleme zu sprechen, die auch in der Serienrealität des archaischen Kampfs der Menschen gegen die Zylonen eine Rolle spielen.

Science Fiction und Weltpolitik haben oft eine grundlegend gleichen Problematik und bilden so einen Intertext, der das Leben kommender Generationen prägen könnte.

 

Dystopien – Angriff auf die Idylle in Mainz

Am 11. Februar 2016 fand in Mainz in Kooperation mit der Büchereiarbeit des Bistums Mainz, dem Pädagogischen Zentrum der Bistümer des Landes Hessen und der Phantastischen Bibliothek Wetzlar die Veranstaltung “Angriff auf die Idylle” statt, wo ich als Rednerin zum Thema “Dystopien in Science-Fiction als Spiegel unserer Zukunftsängste” sprach.

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