Tag Archives: Artificial Intelligence

Aspen AI mit Martin Ford und Wendy Hall

Im Rahmen der Aspen AI Week 2020 moderierte ich am 11. Dezember eine Two-on-One Conversation mit Martin Ford (Autor von Rise of the Robots) und Dame Wendy Hall (Regius Professor of Computer Science an der University of Southampton).

Themen der Konversation waren die Einrichtung von Data Trusts, die Auswirkung von Künstlicher Intelligenz auf Wirtschaft und Arbeitswelt sowie Reformen für die Bildungssysteme.

Martin Ford and Dame Wendy Hall

AI Visions and Narratives in Berlin

Am 17. und 18. September 2020 fand in Berlin die Konferenz “AI Visions and Narratives” des Present Futures Forum der TU Berlin in Kooperation mit dem
Leverhulme Centre for the Future of Intelligence (CFI) der University of Cambridge statt. Zusammen mit Kanta Dihal, Christopher Coenen und Wenzel Mehnert war ich Teil des Eröffnungspanels zum Thema “Imagining the future: fiction”. In meinen Talk wies ich auf die Diskrepanz zwischen der Darstellung von Künstlicher Intelligenz in Filmen als allmächtige Maschinen oder menschliche Roboter und den bereits existierenden Risiken durch KI wie Diskriminierung und Überwachung hin. Maschinen und Roboter im Filmen sollten metaphorisch gedeutet werden – nicht als reale technische Möglichkeit.

Science-Fiction in Nature Machine Intelligence

In der 2020er November-Ausgabe von Nature Machine Intelligence veröffentlichte ich den Kommentar “Beware of fictional AI narratives”. In dem Beitrag äußere ich die Besorgnis, dass Künstliche Intelligenz in der Science-Fiction als tatsächliche Darstellung der Technik zu wörtlich genommen wird (z.B. dass Maschinen tatsächlich Akteursqualitäten entwickeln), und so von den realen aktuellen Herausforderungen wie Überwachung und Diskriminierung durch KI-Systeme abgelenkt wird. Dabei handelt es sich bei den Maschinen und Robotern in der Science-Fiction um Metaphern für menschliche und soziale Problematiken.

Utopias for a digital Society

V.l.n.r.: Dr. Isabella Hermann, Dr. Benedikt Fecher, Bronwen Deacon und Christian Grauvogel
HIIG_Exhibition_twentyforty_-_Utopias_for_a_Digital_Society_Docu_©_Mathias_Voelzke

Am 2. Juli 2020 wurde die Ausstellung zu dem “twentyforty”-Projekt mit meinem Beitrag “The Manifesto” in Berlin mit einer Panelveranstaltung eröffnet, auf das ich als Autorin eingeladen war. Im morbid-charmanten Autoscooter vor der verfallenden Kulisse des Haus der Statistik feierten wir Mitten in der Corona-Krise Geschichten einer utopischen Zukunft.

The Manifesto in the year 2040

Im Mai 2019 nahm ich mit rund einem dutzend weiteren internationalen Wissenschaftler*innen auf Einladung des Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft am “twentyforty”-Projekt teil. Wir waren für fünf Tage in einem Workation-Retreat in Brandenburg eingeladen, um mit einem Creative-Coach and einer Workflow-Trainerin fiktive utopische Stories (keine wissenschaftlichen Texte!) über Digitalisierung und KI für einen gemeinsamen Sammelband zu schreiben. Die Veröffentlichung wurde mit einer Ausstellung und Vernissage gefeiert.

Die teilnehmenden Wissenschaftler*innen und Projektverantwortlichen vom HIIG des Projekts “twentyforty”.

In meiner Geschichte mit dem Titel “The Manifesto” leben wir in der Zukunft in einer von KI-Systemen optimierten Welt – wir können nur gegensteuern, indem wir Fehler in die Algorithmen einbauen: “The short story “The Manifesto” shows us how far artificial intelligence (AI) has progressed by the year 2040 from the perspective of an entry from the official “European Political Information Service.” AI basically means optimization. Accordingly, applying AI-based systems when it comes to social life means trying to make our lives more efficient. The underlying rationale of all kinds of social algorithms is that we can solve social problems technologically if we only have enough data and computing power. But what is the goal of this optimization and strive for efficiency? Is it really what is important for us in our lives, or is it rather the goals of companies and states that are hardwired into the software? Will we become increasingly unfree, other-directed, and intellectually bored without even noticing it? Will humans ultimately become like machines?”

Zum Projekt spreche ich auch im Podcast Europarama; außerdem gibt es eine Verfilmung von Helena Kühnemann und Kathrin Unger von “The Manifesto”

Re:pulica Future Affairs

Am 27. Mai trat ich auf der Re:pulica Future Affairs Konferenz im Auswärtigen Amt als Speaker im Panel New Philosophies: Paradigm Shifts in a Machine-Intelligent World mit der Cyborg-Aktivistin Moon Ribas und dem Philosophen Maurizio Ferraris auf. Das Panel gibt es auf dem Re:publica Youtube-Channel zu sehen.

In meinem Impuls nahm ich die Vermenschlichung und Mystifzierung von Künstlicher Intelligenz im öffentlichen und popkulturellen Diskurs in die Kritik. Die Mystifzierung von KI lenkt davon ab, dass hinter jeder Technologie Modelle und Wirklichkeitsreduktionen stehen, die von Menschen gemacht sind.

Science Friction at the British Embassy

Das Expertenpanel bei der AI short film night in der Britischen Botschaft

Am 21. März 2019 organisierte das Science and Innovation Network (SIN) der Britischen Botschaft Berlin die AI short film night #ScienceFriction zusammen mit dem Berlin Sci-fi Filmfest – dessen Film-Jury ich angehöre.

Anhand von sieben Science-Fiction-Kurzfilmen hatten die etwa 100 Gäste Gelegenheit, sich die künstliche Intelligenz der Zukunft vorzustellen. Nach den Kurzfilmen gab es eine von mir moderierte Paneldiskussion mit den KI-Experten Prof. David DeRoure (The Alan Turing Institute/University of Oxford) und Dr. Aleksandra Sowa (Speakerin und Autorin; IT-Compliance-Managerin) sowie den Filmemachern Willi Kubica (Gallery of Lost Trades) und Toby Willmott (Happy Birthday). Meine Fragen drehten sich darum, ob KI in der Science-Fiction realistisch dargestellt wird, oder durch die Vermenschlichung eher von den reellen Risiken ablenkt – oder geht es in Filmen über KI gar nicht um KI, sondern primär um gute Geschichten über uns Menschen?

Nach Filmen und Panel ist vor der Recpetion.

KI bei den Digital Media Women

Am 6. März sprach ich auf einem Info-Event der Digital Media Women Berlin über “Artificial Intelligence and Ethics” in den Räumlichkeiten von Architrave.

Meine Schlussfolgerung: AI is neither ethical nor neutral: • AI “knows” nothing about the social context of data • Socio-political questions have no technical solutions • We ourselves have to define our goals, fairness criteria and ethical standards – not AI systems



Künstliche Intelligenz und Ethik bei der NATO

Auf dem jährlichen Seminar der Interallied Confederation of Reserve Officers (CIOR) der NATO vom 27. bis 29. Januar 2019 in Bonn hielt ich einen Vortrag zu “Ethics and Autonomous Systems” und einen Workshop zu “Ethics and Future War(fare) in Science-Fiction Films”.

 

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UK, AI and Ethics

Am 20. Februar 2019 moderierte ich die Tea Time Discussion – UK Industrial Strategy’s Sector Deal on AI and Ethics organisiert vom Britischen Konsulat in München und dem britischen Science&Innovation Network (SIN) bei IBM Watson IoT, Highlight Towers in München, mit:

  • Prof. Christoph Lütge: TUM Chair of Business Ethics and Global Governance, Member of the EU-Expert Commission “AI4 People”
  • Prof. Charles Raab: Alan Turing Fellow and University of Edinburgh
  • Dr. Tim Christiansen: Bavarian Ministry for Digital Affairs
  • Edward Teather: Office for Artificial Intelligence
  • Philipp Hartmann: appliedAI Initiative – UnternehmerTUM

Meine Fragen an das Panel rund um Ethik und KI beschäftigen sich mit staatlichem Regulierungsbedarf in Großbritannien, Deutschland und Europa, mit der Selbstregulierung von internationalen Unternehmen durch die Aufstellung interner KI-Prinzipien, und mit der Notwendigkeit von Diversität und ethischer Bildung unter den Programmiererteams.