Tag Archives: AIEthics

Stanley Kubrick auf dem VDE Hauptstadtforum

Am 25. November 2019 hielt ich die Keynote auf dem VDE Hauptstadtforum mit dem auf Stanley Kubricks “2001: A Space Odyssey” verweisenden Titel “It can only be attributable to human error”. Unten ein Ausschnitt aus der Event-Zusammenfassung, die sich hier komplett nachlesen lässt.

‘Nach der Begrüßung durch die Berliner VDE-Repräsentatin Sabine Schattke stellte die Politik-Wissenschaftlerin Dr. Isabella Hermann, die in der BBAW die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Verantwortung: Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz“ koordiniert, die Herausforderungen dar, die die Fortschritte der Künstliche Intelligenz an die Ethik der Forscher und Ingenieure sowie den Regulierungsbedarf durch die Politik stellen. Das Spannungsfeld zwischen Mensch und zunehmend autonom agierender Maschine hatte Frau Hermann unter ein Zitat aus dem Science Fiction-Film von Stanley Kubrick „2001- Odysee im Weltraum“ gestellt. „Es kann sich nur um einen menschlichen Fehler handeln“, diagnostiert darin der Supercomputer „Hal 9000“, als im Raumschiff ein technisches Problem auftritt. Da die Störung tatsächlich aber auf einer Fehlfunktion der Rechners beruht, agiert die Maschine mit ihrer verdrängenden Schuldzuweisung eher wie ein Mensch. KI-Spezialistin Hermann führte eine Reihe von Beispielen an, wie in der heutigen KI viele menschliche Annahmen stecken, die mitunter zu fatalen Ergebnissen führen. So etwa bei der Klassifizierung der Fotos von Menschen mit dunkler Hautfarbe als „Gorillas“, was letztlich auf einem zweideutigen Code der Programmierer beruhte, die „Menschen“ mit „weiße Hautfarbe“ gleichsetzten „Technik ist immer in einem sozialen Kontext eingebettet“, erklärte die BBAW-Referentin.’

KI und Ethik auf dem ASQF Quality Day

Beim 6. Quality Day des Arbeitskreises Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF), der beim Fraunhofer Fokus am 19. November 2019 in Berlin stattfand, sprach ich über KI und Ethik. Fazit: Inhärent ethische Maschinen gibt es nicht, weil Ethik zu komplex ist, um sie “von” oben in Maschinen zu programmieren oder “von unten” durch Mustererkennung aus Daten zu “erlernen”. Im Nachgang gab ich dem SQ Magazin ein Interview zu KI und Verantwortung.

Künstliche Intelligenz*innen

Am 10. Oktober 2019 gab ich einen Impuls zu KI und Ethik auf der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz*innen – Die Vorurteile der lernenden Maschine” des Futuriums zusammen mit dem Weizenbaum Institut. In verschiedenen Vorträgen und Performances ging es um Diskriminierung und Bias von KI-Systemen. Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt es eine Zusammenfassung der Veranstaltung.

Science-Fiction und KI auf dem DHZB Lange Symposium

Auf dem DHZB Lange Symposium 2019 des Deutschen Herzzentrums am 21./22. September hielt ich eine Keynote zum Thema Künstliche Intelligenz in der Medizin am Beispiel von Science-Fiction-Filmen. Insbesondere verwendete ich die in der Science-Fiction häufig gebrauchte Trope der “Autonomous Medical Pods” um an Filmbeispielen zu zeigen, dass es sich um eine metaphorische Darstellung von menschlichem Wunschdenken handelt, und nicht um den realen Entwicklungsstand der Technik.

Unternehmenssache KI + Ethik!?

Am 4. Juni 2019 moderierte ich das Microsoft #digitalfueralle Frühstück “Unternehmenssache KI + Ethik!?” mit Hanna Hennig, CIO von Osram, Andreas Steier, MdB und Mitglieder der EnqueteKI sowie Lennart Wetzel von Microsoft in Vertretung von Tanja Böhm, Leiterin Microsoft Berlin. Die Veranstaltung fand im Zusammenhang mit dem von Microsoft initiierten KI-Expertenrat statt.

Auf dem Panel mit Lennart Wetzel von Microsoft, Hanna Hennig von Osram und Andreas Steier, MdB.

Künstliche Intelligenz und Ethik bei der NATO

Auf dem jährlichen Seminar der Interallied Confederation of Reserve Officers (CIOR) der NATO vom 27. bis 29. Januar 2019 in Bonn hielt ich einen Vortrag zu “Ethics and Autonomous Systems” und einen Workshop zu “Ethics and Future War(fare) in Science-Fiction Films”.

 

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UK, AI and Ethics

Am 20. Februar 2019 moderierte ich die Tea Time Discussion – UK Industrial Strategy’s Sector Deal on AI and Ethics organisiert vom Britischen Konsulat in München und dem britischen Science&Innovation Network (SIN) bei IBM Watson IoT, Highlight Towers in München, mit:

  • Prof. Christoph Lütge: TUM Chair of Business Ethics and Global Governance, Member of the EU-Expert Commission “AI4 People”
  • Prof. Charles Raab: Alan Turing Fellow and University of Edinburgh
  • Dr. Tim Christiansen: Bavarian Ministry for Digital Affairs
  • Edward Teather: Office for Artificial Intelligence
  • Philipp Hartmann: appliedAI Initiative – UnternehmerTUM

Meine Fragen an das Panel rund um Ethik und KI beschäftigen sich mit staatlichem Regulierungsbedarf in Großbritannien, Deutschland und Europa, mit der Selbstregulierung von internationalen Unternehmen durch die Aufstellung interner KI-Prinzipien, und mit der Notwendigkeit von Diversität und ethischer Bildung unter den Programmiererteams.

Wie kommt Ethik in die Maschine?

Wenn die Menschen es klug anstellen, hilft Künstliche Intelligenz nicht nur in wirtschaftlichen Prozessen, sondern verbessert auch das gesellschaftliche Miteinander.

Mein Debattenbeitrag für Tagesspiegel Causa fragt, ob Maschinen nicht die besseren Menschen sein könnten.