Author Archives: isabellahermann

AI, Art and Nature

Am 4. November 2019 ko-moderierte ich das Event “AI, Art and Nature” der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Wir luden die KI-Künstler Anna Dumitriu, Alex May und Peter Freund ein (auch Adam Harvey, der leider wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen konnte), um mit den Medien- und Kunstwissenschaftlern Nausikaä El-Mecky, Ingeborg Reichle und Thomas Bächle ins Gespräch zu kommen. Dafür wählten wir ein dynamisches Konzept von Break-Out-Sessions, die in verschiedenen Konstellation immer wieder einen anderen Künstler mit einem anderen Wissenschaftler zusammenbrachten

Isabella Hermann, Peter Freund, Alex Max, Anna Dumitriu, Friederike Krippner (v.l.n.r.)

Im Deutschlandfunk Kultur sprach ich im Interview vor der Veranstaltung.

Nausikaä El-Mecky, Peter Freund, Isabella Hermann (v.l.n.r.)

KI und Ethik auf dem ASQF Quality Day

Beim 6. Quality Day des Arbeitskreises Software-Qualität und -Fortbildung e.V. (ASQF), der beim Fraunhofer Fokus am 19. November 2019 in Berlin stattfand, sprach ich über KI und Ethik. Fazit: Inhärent ethische Maschinen gibt es nicht, weil Ethik zu komplex ist, um sie “von” oben in Maschinen zu programmieren oder “von unten” durch Mustererkennung aus Daten zu “erlernen”. Im Nachgang gab ich dem SQ Magazin ein Interview zu KI und Verantwortung.

Weltraumutopien auf dem Science&Fiction Festival in München

Am 19. Oktober 2019 war ich auf dem Science&Fiction Festival von Ronit Wolf ins Deutsche Museum nach München für meinen ersten Science Slam eingeladen – das Thema: “Dare Utopia Outer Space” über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten utopischer Vorstellungen in Science-Fiction-Filmen im Weltraum…

Auch in ferner utopischer Zukunft geben ältere weiße Männer im Erstkontakt mit Außerirdischen den Ton an 😉

Künstliche Intelligenz*innen

Am 10. Oktober 2019 gab ich einen Impuls zu KI und Ethik auf der Veranstaltung „Künstliche Intelligenz*innen – Die Vorurteile der lernenden Maschine” des Futuriums zusammen mit dem Weizenbaum Institut. In verschiedenen Vorträgen und Performances ging es um Diskriminierung und Bias von KI-Systemen. Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt es eine Zusammenfassung der Veranstaltung.

Mankind is no longer alone…

Im Philosophieblog praefaktisch.de veröffentlichte ich meinen Beitrag “Mankind is no longer alone – Über den Sinn und Unsinn der Asimov’schen Roboter-Gesetze”. Dort lege ich dar, dass Asimovs berühmte drei bzw. vier Grundregeln keine Orientierung für den ethischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz oder Roboter geben können, weil die Gesetze in den Robotergeschichten gerade nicht funktionieren – sie sind ein erzählerisches Mittel für spannende Geschichten.

DFG Future Research

Am 1. Oktober hielt ich eine Key Note auf dem Future Research Workshop der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) in Berlin über das Thema “Was uns Science-Fiction über internationale Politik verrät”.

Mit vielen Filmausschnitten zeigte ich zum Beispiel wie der Film “Valerian and the City of a Thousand Planets”, der recht poppig und modern daher kommt, eher rückwärtsgewandt als progressiv ist und überkommene Wertvorstellungen weiterträgt. Die zukünftige Kooperation mit vielen verschiedenen Alienrassen klappt nur, weil sich diese einem weißen Patriarchat unterordnen – rassistisches Gedankengut wird durch eine Hierarchie kultureller Unterschiede ersetzt.

… und es schloss sich eine kleine Twitter-Diskussion über die Definition von Science-Fiction und Fantasy an…

https://twitter.com/Kai_Gaertner/status/1182038502361505792

Science-Fiction und KI auf dem DHZB Lange Symposium

Auf dem DHZB Lange Symposium 2019 des Deutschen Herzzentrums am 21./22. September hielt ich eine Keynote zum Thema Künstliche Intelligenz in der Medizin am Beispiel von Science-Fiction-Filmen. Insbesondere verwendete ich die in der Science-Fiction häufig gebrauchte Trope der “Autonomous Medical Pods” um an Filmbeispielen zu zeigen, dass es sich um eine metaphorische Darstellung von menschlichem Wunschdenken handelt, und nicht um den realen Entwicklungsstand der Technik.

International Relations in a hundred years…

Bei den “6th European Workshops in International Studies 2019 (EWIS)” der EISA vom 26. bis 29. Juni 2019 in Krakau nahm ich am Workshop zum Buchprojekt “Handbook of Global Politics in the 22nd Century” teil. Hundert Jahre nach Gründung der Wissenschaftsdisziplin mit einem ersten Lehrstuhl im Jahr 1919, wollen wir mit den Herausgebern Laura Horn und Nicholas Kiersey noch einmal 100 Jahre in die Zukunft blicken und eine Science-Fiction-Perspektive auf die Entwicklung unseres Fachs und der globalen Politik legen.

In meinem geplanten Beitrag “Optimization Theory” beschreibe ich, wie die forwährende Automatisierung und Optimierung durch Technik eine De-Optimierungs-Theorie der Sozialwissenschaften hervorbrachte.

Im Januar 2020 fand mittlerweile ein zweiter Workshop im dänischen Roskilde statt, bei dem auch Barry Buzan, der ebenfalls einen Artikel beisteuert, teilnahm.

Science-Fiction und KI in Neu Delhi

Am 13. September 2019 war ich vom Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus in Neu Delhi, Indien, für den Science Talk mit Film Screening “Dystopian Futures of the Past: Artificial Intelligence and its Social Impact through Film and Literature” eingeladen. In meinem Vortrag mit dem Titel “Artificial Intelligence – Not Magic, But Technology!” sprach ich über verzerrte Darstellung von KI-basierter Technik in Science-Fiction Filmen. Mit von der Partie war Dr. Veena Hariharan, die sich die ewig gleiche Darstellung von “Fembots” in Filmen zum Thema machte.

Dr. Veena Hariharan, Dr. Isabella Hermann, Dr. Matthias Kiesselbach